was ist can i use?


CanIUse ist ein kostenloses Onlinetool, das Dir zeigt, welche Web Technologien in welchen Browsern unterstützt werden. Egal ob CSS, HTML oder JavaScript – mit einem schnellen Blick erkennst Du sofort, ob ein Feature zuverlässig läuft oder ob Du besser ein Fallback einplanst.


Can I Use – Kompatibilität im Web meistern


Du hast sicher schon mal Code verwendet oder ein Feature entdeckt, das in einem Browser funktioniert – aber nicht in einem anderen. CanIUse ist ein Online Tool, das genau dieses Problem adressiert. Es liefert interaktive Tabellen, die zeigen, welche Browser (und Versionen) ein bestimmtes Web-Technologie-Feature unterstützen: CSS, HTML, JavaScript APIs und Co. So kannst Du sofort erkennen: Kann ich das Feature einsetzen – oder brauche ich Alternativen bzw. Fallbacks?

Vorteile von CanIUse.com

  • Schnelle Klarheit: Du siehst sofort, ob ein Web-Feature in den gängigen Browsern unterstützt wird.
  • Bessere Planung: Du kannst gezielt entscheiden, ob Du moderne Features einsetzt oder lieber mit Fallbacks arbeitest.
  • Zeitersparnis: Weniger Testaufwand und weniger böse Überraschungen bei Nutzern, weil Du Probleme im Vorfeld erkennst.

Die Geschichte hinter Can I Use

Die Plattform entstand aus der Praxis der Webentwicklung, bei der sich Entwickler immer wieder die Frage stellten: „Funktioniert das, was ich einbauen will, überall?“ Über die Jahre ist die Seite gewachsen, die Datenbank umfangreicher geworden, und sie hat sich einen guten Ruf aufgebaut als zuverlässige Q

Wer steckt dahinter und wie entsteht der Datenbestand?

Es ist ein Open-Source-Projekt. Es wird hauptsächlich von der Community gepflegt, inklusive Entwicklern, die Features testen, browser-Änderungen beobachten und Berichte beitragen. Jeder darf mitarbeiten. Die Daten stammen aus folgenden Quellen:

  • Browser-Dokumentation (MDN, offizielle Spezifikationen)
  • Tests durch Entwickler und Nutzerberichte
  • Kompatibilitätstests in Browsern
  • Externe Tools und APIs

So entsteht eine Art lebendiges Archiv: nicht perfekt, aber sehr aktuell und nützlich.

Warum solltest Du CanIUse nutzen?

1. Vermeidung von Kompatibilitätsproblemen in Browsern

Wenn Du Features nutzt, ohne vorher zu prüfen, ob sie unterstützt werden, riskierst Du, dass Teile der Website kaputt aussehen oder gar nicht funktionieren – vor allem bei älteren Browsern oder exotischen Geräten. CanIUse hilft Dir, solche Überraschungen zu vermeiden.

2. Besseres Nutzererlebnis durch gezielten Feature-Einsatz

Stell Dir vor, Du willst ein modernes CSS-Grid einsetzen: Wenn Deine Zielgruppe aber hauptsächlich ältere Browser verwendet, bleibt das Layout möglicherweise hängen oder wird falsch angezeigt. Wenn Du vorher schaust, kannst Du entscheiden: Grid + Fallback, oder lieber Flexbox, oder progressive Enhancement. Das sorgt für zufriedenere Nutzer.

3. Effizienzsteigerung bei Entwicklung und Wartung

Wenn Du von vorneherein weißt, was funktioniert und was nicht, sparst Du Entwicklungszeit – kein ständiges Hin und Her mit Bugs und Browserproblemen. Auch bei Wartung hilft es: Änderungen oder neue Features prüfst Du einmal schnell bei CanIUse, bevor Du sie einbaust. Dadurch reduziert sich technischer Schuldenberg.

So benutzt Du Can I Use Schritt für Schritt

Schritt 1: Navigieren zur Webseite und Suchfunktion verstehen

Du gehst auf die Seite caniuse.com. Oben findest Du eine Suchleiste.

Dort gibst Du den Namen des Features ein, das Du prüfen willst – z. B. grid, flexbox, prefers-color-scheme, IntersectionObserver etc. Es hilft, den offiziellen technischen Namen zu verwenden (z. B. CSS Eigenschaft statt allgemeiner Begriff).

Schritt 2: Interpretation der Kompatibilitäts-Tabellen

Nach der Suche siehst Du eine Tabelle mit Zeilen für Browsertypen (Chrome, Firefox, Safari, Edge, iOS, Android etc.) und Spalten für Versionen. Farb-Markierungen zeigen Unterstützung: grün = vollständig unterstützt, gelb = teilweise, rot = nicht unterstützt. Wenn Du auf bestimmte Zellen oder Browser-Versionen hoverst, bekommst Du Details zur Version, Nutzungsanteil und bekannte Probleme.

Besonderheiten: Teilkompatibilität, Notizen & Fallbacks

  • Teilkompatibilität heißt: ein Feature wird teilweise unterstützt – vielleicht fehlt eine Unterfunktion oder es gibt Fehler.
  • Notizen (Notes) sind extrem wichtig. Da stehen Sonderfälle, Bugs, unerwünschtes Verhalten, manchmal Workarounds oder Warnungen.
  • Fallbacks sind alternative Implementierungen oder CSS/JS-Methoden, die verwendet werden, wenn ein Feature nicht unterstützt wird. Du solltest immer eine Fallback-Strategie haben, besonders bei Features, die zentral sind.

Praktische Tipps: Sparsame Feature-Wahl und Testverfahren

  • Verwende nur Features, die einen signifikanten Mehrwert bringen und geeignet sind für Deine Zielgruppe.
  • Teste im Browser-Stack oder lokal: Auch wenn Tabelle „unterstützt“, heißt das nicht, dass alles perfekt läuft.
  • Berücksichtige Performance: Manche neue APIs oder CSS-Regeln sind ressourcenintensiver oder haben Nebenwirkungen.
  • Prüfe regelmäßig: Browser-Updates können Features ändern; was heute unterstützt ist, kann morgen eingeschränkt sein.

Wie Du herausfindest, welche Browser Deine Zielgruppe wirklich nutzt

In Google Analytics (oder Tools wie Matomo, etc.) kannst Du herausfinden, welchen Browser & welches Betriebssystem Deine Besucher verwenden. Schau unter Audience → Technology → Browser & OS. Dort siehst Du nicht nur den Browsernamen, sondern oft auch die Version.

Viele Tools zeigen Dir, wie viele Nutzer veraltete Versionen nutzen. Wenn z. B. 20 % Deiner Besucher mit Safari auf iOS 12 unterwegs sind, musst Du überlegen, ob Features, die erst in iOS 14+ sauber funktionieren, eingebaut werden sollen. Auch OS-Versionen (Windows, macOS, Android-Versionen, iOS) sind wichtig.

Der Anteil mobil vs. Desktop kann sich stark unterscheiden je nach Branche oder Thema. Features, die auf Desktop super aussehen, können mobil Probleme machen – Performance, Rendering, Touch-Interaktionen. Auch mobile Browser-Versionen ändern sich anders. Daher musst du beide Umgebungen im Blick behalten.

Typische Anwendungsfälle & Beispiele aus der Praxis

Beispiel: CSS-Features wie Grid oder Flexbox

Stell Dir vor, Du willst ein Layout mit CSS Grid umsetzen. Mit CanIUse siehst Du sofort, in welchen Browsern und ab welchen Versionen Grid stabil funktioniert. Vielleicht brauchst Du in älteren Versionen Flexbox-Fallbacks, oder sogar ganz einfache Box-Modelle, wenn beides nicht möglich ist.


Beispiel: Dark Mode / prefers-color-scheme

Ein aktuelles Feature: prefers-color-scheme gibt an, ob Nutzer*innen Dark Mode in ihrem System bevorzugen. Mit CanIUse siehst Du, welche Browser das unterstützen, ob eventuell Bugs existieren, und wie groß der Nutzer-Anteil ist. Dann entscheidest Du: entweder aktiv Dark Mode einbauen + Fallback, oder langsam ausrollen.

Beispiel: JavaScript APIs, neue Web-Standards

Denk an neuere API-Features wie IntersectionObserver, Web NFC, Clipboard API oder WebGL2. Wenn Du eine Web-App baust, sind solche APIs spannend. Aber ohne Prüfung kannst Du auf Geräten landen, wo sie schlichtweg nicht funktionieren – oder nur eingeschränkt. Hier hilft CanIUse, um zu prüfen, ob ein Feature ausgereift genug ist für Dein Einsatzszenario.

Grenzen und potenzielle Fallstricke bei der Nutzung von Can I Use

Verzögerungen bei neuen Browser-Releases

Manchmal dauert es etwas, bis neue Versionen eines Browsers oder neue Features in der Datenbank aktualisiert werden. Das heißt: „neu und spannend“ heißt nicht automatisch „in CaniUse top unterstützt“. Hier ist Vorsicht geboten.

Regionale Unterschiede vs. globale Daten

Die Daten bei Can-I-Use sind global oder breit gefasst. Aber vielleicht benutzt Deine Zielgruppe überwiegend bestimmte Browser oder Versionen (z. B. in Deiner Region). Ein Feature könnte global gut unterstützt sein, aber lokal noch eine Lücke haben.

Teilweise Kompatibilität und fehlerhafte Implementierungen

Nur weil ein Browser ein Feature unterstützt, heißt das nicht, dass er es fehlerfrei oder vollständig umsetzt. Teilfunktionen fehlen, Bugs entstehen. Manchmal sind CSS-Regeln implementiert, aber mit Eigenarten, die Dir Kopfzerbrechen machen.

Tipps, wie Du CanIUse in Deinen Workflow integrierst

Automatisierte Checks im Entwicklungs-Workflow

Integrationen z. B. mit Build Tools (Webpack, Gulp, etc.), bei denen Features bzw. Browser-Support geprüft werden. Oder Tools wie PostCSS mit Autoprefixer, Polyfills etc., die automatisch auf Basis von unterstützten Browsern entscheiden, was nötig ist.

Teamkommunikation & Dokumentation

Wenn mehrere Leute an Deinem Projekt arbeiten, sollte klar sein: Welche Mindest-Versionen von Browsern werden unterstützt? Welche Features dürfen genutzt werden? Dokumentiere das in Styleguides oder Entwickler-Dokumentation, damit alle auf dem gleichen Stand sind.

Kontinuierliches Monitoring & Updates

Browser verändern sich ständig. Routinemäßig solltest Du:

  • prüfen, ob Features, die Du nutzt, weiterhin unterstützt sind;
  • sehen, ob neue Features verfügbar sind, die sinnvoll wären;
  • ggf. Anpassungen vornehmen, wenn sich Nutzer-Verhalten oder Geräte ändern.

Fazit: Wann und wie CanIUse wirklich hilft

Am Ende gilt: Die Plattform ist nicht nur ein Tool, sondern Teil Deiner Qualitäts-Strategie. Wenn Du von Anfang an prüfst, was unterstützt wird, kannst Du bewusste Entscheidungen treffen, Nutzer zufriedenstellen und Entwicklungszeit sparen. Nutze CanIUse regelmäßig, kombiniere es mit Daten darüber, welche Browser Deine Zielgruppe nutzt, und setze Features mit Fallbacks. Dann kannst Du sicher sein, dass Deine Website robust, modern und nutzerfreundlich ist.

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Ist CanIUse kostenlos?
Ja, die Plattform ist komplett kostenlos nutzbar. Alle Funktionen stehen ohne Anmeldung zur Verfügung.

Wie aktuell sind die Daten auf CanIUse?
Die Datenbank wird regelmäßig aktualisiert, sobald neue Browser-Versionen veröffentlicht werden. Es kann aber kurze Verzögerungen geben.

Kann ich CanIUse auch offline nutzen?

Ja, über das GitHub-Repository lässt sich die Datenbank herunterladen und lokal einbinden – ideal für automatisierte Workflows.

Unterstützt CanIUse auch mobile Browser?

Absolut. Neben Desktop-Browsern findest Du auch Infos zu iOS Safari, Chrome für Android und vielen weiteren mobilen Varianten.

Hilft mir Can-I-Use bei der Entscheidung für Fallbacks?

Ja, indem es Dir zeigt, welche Browser Features nicht unterstützen. Mit diesen Infos kannst Du passende Alternativen oder Polyfills einplanen.